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Uwe Löllmann  -  FEUERZEICHEN
Keramik aus dem Holzbrand

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taubenturm.gif (183374 Byte) Über eine Ausstellung im Taubenturm in Dießen am Ammersee Mai 2002 während der Dießener Töpfertage. Da wartet ein Schatz

Nachdem wir erst kurz zuvor von der Ausstellung erfahren hatten, entschlossen wir uns dem Künstler und seinen Werken einen Besuch abzustatten. Den Töpfermarkt wollten wir erst danach besuchen, weiser Entschluss, wie sich herausstellen sollte. 
Ich bezweifle sehr, dass wir nach dem Marktbummel noch die Kraft besessen hätten, die "gachen Stiegen" des alten Turmes zu erklimmen. Dass der Künstler vom Kapellenhof diese steilen Treppen zuvor viele male auf und ab gegangen, seine Ausstellungs-Möbel und -Objekte, darunter recht schwere "Trümmer" schleppend, nötigt uns im Nachhinein noch großen Respekt ab.

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Der Turm war früher Eingang zum ehemaligen Kloster. Dessen Kirche ist bestimmt auch einen längeren Besuch wert. Johann Michael Fischer, François Cuvilliés, die Gebrüder Feichtmayer seien stellvertretend genannt für die mitwirkenden Künstler an diesem Barockbau.

Wir kamen bei festlichem Geläut zum Hochamt an. Im Turm waren Uwe Löllmann und seine Helfer noch dabei, die Objekte ins rechte Licht zu rücken. Wir wussten in etwa, was uns erwartete, die sehr aufschlussreiche Webseite des Töpfers erklärt vieles. Was wir  nicht erwartet hatten, war die freundliche, offene Art des Künstlers seine Besucher zu begrüßen und von seiner Arbeit zu sprechen. 

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Die Ausstellung fand in drei übereinander gelegenen Räumen des Turmes statt. Im oberen Raum lief ein Videofilm über die Arbeitsgänge in der Werkstatt und, Höhepunkt, die Brenntage und das dann mit freudiger und etwas banger Anspannung erwartete Entladen des Ofens. Großer Lob an die beteiligten! 

Nach dem Video dann die ausgestellten Objekten. Das Erlebnis des "in-die-Hände-nehmens" ist schon etwas besonderes. Die Stücke betrachten, den gerade gesehenen Film noch in Erinnerung, hatte etwas außergewöhnliches an sich. Wenn dann noch der Schöpfer der Werke erklärend zur Stelle ist, bekommt das ganze erst seine ganze Dimension. 

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Entdecken, wie der Aschenanflug sich unterschiedlich auswirkt, die faszinierenden Farben, die die Einwirkung des Feuer-Elementes bezeugen... Ich hatte ja über Uwe Löllmanns Beziehung zur japanischen Anagama-Tradition gelesen. Hier war zu sehen, wie ein europäischer Künstler diese alten Techniken für seine Arbeiten nutzt. In jedem Stück wirkt der Respekt vor den Elementen und die Demut vor der Schöpfung  mit. So schnell werden wir diesen Besuch nicht vergessen.
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Mit zwei "Beute-Stücken" verließen wir den  Turm und gingen in Richtung des gleichzeitig stattfindenden Töpfermarktes am See. Ein einziges "Gwurl" um die vielen Ständen. Tausende Menschen wogen hin und her, Kinder bauen Türme aus kleinen Ziegelsteinen, der Trachten-Verein bietet selbstgebackenes, (wir bevorzugen Butterbrezn), Blasmusik wechselt mit Ecuadorianischen Klängen, die Sonne scheint, am Steg legt der Dampfer an, noch mehr Besucher, Krüge, Vasen, Tassen, Tiegel, Kannen, Objekte von Töpfern aus Deutschland, Österreich, Dänemark, England, Frankreich, Ungarn, dem Schweizer Steffisburg (musste an ein Chanson der Quat' Barbus aus den 50er Jahre denken, "Le Männerchor aus Steffisburg") und wir mittendrin, erschöpft
Unter den vielen angebotenen Stücken viel interessantes, doch keines, das dem nahe kommt, was wir gerade von Uwe Löllmann sehen durften. 

 

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Stand: 25. März 2011